Am 19.06.2026 findet im Mehrgenerationenhaus Cloppenburg der Science Day Faszination Biologie statt. Unsere Gäste erwartet ein spannender Einblick in die (Um-)Welt der Tiere und Pflanzen und die menschlichen Sinne mit vielen Experimenten und Möglichkeiten zum Mitmachen. Wer die Welt der Bienen und das Leben im Watt kennenlernen oder mal durch ein Mikroskop schauen möchte, ist beim Science Day genau richtig. Beim NABU-Stand Cloppenburg lernt man mit einem Kartenspiel die heimischen Vögel kennen. In einer weiteren Aktion werden Kugeln mit Blumensamen, Tonmehl und Blumenerde gemischt und anschließend zu Hause im Garten verteilt. Die Pflanzen dienen dann den Insekten als Nahrung.
Von 09:00 bis 13:00 Uhr ist, nach vorheriger Anmeldung, der Science Day für Vorschulkinder und Schulklassen (bis 6. Klasse) geöffnet. Interessierte Erzieher*innen und Lehrer*innen melden sich bitte zur individuellen Absprache beim Mehrgenerationenhaus.
Von 14:00 bis 18:00 Uhr sind die Türen für alle Interessierten geöffnet. Jede*r kann ohne Anmeldung vorbeikommen und unsere Aussteller kennenlernen.
Von 19:00 bis 20:30 Uhr findet ein Vortragsprogramm für die ganze Familie statt.
Wer den Schlaggenhof in Garrel betritt, wird bereits am Tor von den flinken, tieffliegenden Glücksbringern empfangen. Um die 50 Nester werden auf dem Reiterhof von Mehl- und Rauchschwalben bewohnt. Das ist nur möglich, weil Anna und Antonius Hinners mit viel Liebe und Eigeninitiative Nisthilfen angebracht haben und das Scheunentor stets für die fliegenden Mitbewohner offen lassen. Auch die jungen Reitschüler finden, dass die Schwalben einfach zum Schlaggenhof dazu gehören. Für dieses Engagement und die Vermittlung dieser Naturliebe an die nächste Generation, wurden die beiden heute vom Nabu Cloppenburg ausgezeichnet - mit Plakette und Urkunde für schwalbenfreundliche Häuser.
Text: Dana Theilmann
Verleihung der Urkunde von l. nach r.:
Antonius Hinners, Luzia Landwehr, Dana Theilmann, Nicole Korwes, Anna Hinners
Anmeldung erforderlich:
Tel. 04471 170480 oder 04471 7082580
Information zu der Aktion findet ihr hier klicken
Wasser ein Element von dem alles Leben abhängt, ohne Wasser wäre ein Leben auf diesem Globus Erde nicht möglich. Führen wir uns einmal vor Augen, das 97,5 % unseres Wassers auf Erden Salzwasser ist, nur 2,5 % Süßwasser, davon sind 0,3% für uns Menschen nur verfügbar.
Was 2,5 % Süßwasser und 0,3 % Verfügbarkeit bedeuten wird einem bewusst an Hand der folgenden Daten. 2025 brauchen 8,2 Milliarden Menschen auf unserer Erde Wasser zum Leben, 2100 sind es 10,8 Milliarden! Spätestens jetzt sollten wir begreifen, dass der übermäßige wahnsinnige Wasserverbrauch, mit anderen dazukommenden Faktoren wie Erderwärmung, zu Dürre und Wasserkatastrophen führt. Wasser wieder in den Boden zurück führen, zur Grundwasserspeicherung, sollte obere Priorität sein.
Ein besonderes Projekt welches der Wasserversorgung im Wurzelbereich von Bäumen, insbesondere Obstbäumen, dienen soll startet der NABU Cloppenburg in Zusammenarbeit mit der Naturfachabteilung des Heimatvereins Cloppenburg. Projektfläche ist die Streuobstwiese in Staatsforsten beim Griesen Stein. Es ist Magerrasenfläche auf Sandboden mit wenig Bodenpunkten, auf der vor 15 Jahren 40 Obstbäume gepflanzt wurden, die ständig dem Wassermangel ausgesetzt sind und mit diesem Projekt verbessert werden soll.
Zum Projekt:
Im Wurzelbereich von zunächst 12 Obstbäumen mit einem Durchmesser von 1,5 m wurde das Gras entfernt. Diese Flächen werden mit verschiedenen Naturmaterialien bedeckt, die Humus bilden und somit der Wasserspeicherung dienen. Als Versuchsbedeckung kommen verschiedene Materialen zum Einsatz, so Schafwolle zerkleinert, Laub von Bäumen, getrockneter Biorestabfall aus Biogasanlagen in Flockenform. Vorgesehen sind Baumflächen mit Ansaat von Grünpflanzen/Blumen wie Saradella und Phacelia, die der Insektenwelt zugute kommt.
Wasserfeuchtigkeitsmessungen werden in Abständen getätigt, um die Wirksamkeit der einzelnen Materialen zu dokumentieren.
Am Samstag, 29. November 2025 trafen sich die ehrenamtlichen Helfer zum Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese. Die alten Gießringe an den Bäumen wurden eingeebnet, die Grasnarbe entfernt und der Boden mit Schafwolle, Gesteinsmehl und Gärreste von Biogasanlagen eingebracht und mit Herbstlaub abgedeckt. Diese Maßnahme soll den Boden düngen und Wasser speichern.
Zur Kenntnis noch: Ein weiteres Projekt der Abteilung Wasser-Natur-Umwelt des Heimatvereins Cloppenburg (Bernd Tabeling) in Zusammenarbeit mit dem Science Shop Vechta/Cloppenburg (Universität Vechta) ist der Gemeinschaftsgarten Cloppenburger Klima-Eck am Rathausweg. Auch dort wurden im Jahr 2022 mehrere Obstbäume und weiteres Naschobst gepflanzt.
Sprechstunde der Abteilung Wasser-Natur-Umwelt jeden Freitag im Heimatbüro Sevelter Straße 4, Cloppenburg von 13 - 15 Uhr.
Im Arbeitseinsatz: Mitglieder der NABU, Bernd Tabeling vom Heimatverein Cloppenburg (2. von rechts) und Freiwillige vom Cloppenburger Klima-Eck (Katrin Hedemann, Dirk Paetow 5. und 6. von rechts)
So mancher gerät in Panik, wenn er an seinem Haus oder in der Nähe ein Hornissen- oder Wespennest entdeckt. Doch die Furcht ist unbegründet: Hornissen und Wespen sind friedfertig, solange sie in Ruhe gelassen werden. Wespen unterliegen den allgemeinen Schutzbestimmungen des Naturschutzgesetzes. Für Hornissen, die in ihrem Bestand gefährdet sind, gelten besondere Schutzbestimmungen. Diese verbieten es grundsätzlich, die Tiere unnötig oder mutwillig zu beunruhigen, sie zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Eier, Nester, Brut-, Wohn- und Zufluchtsstätten dürfen ohne Grund weder beschädigt noch zerstört werden.
Bei Nestern in bedrohlicher Lage sollte ein „Hornissenbetreuer“ des Landkreises um Hilfe gebeten werden. Der Landkreis Cloppenburg konnte engagierte Imker als Betreuer für Hornissen und Wespen gewinnen. Diese Betreuer sind geschult im Umgang mit den Tieren und den gesetzlichen Vorschriften. Sie stehen den Bürgern mit Rat und, falls es wirklich notwendig sein sollte, auch mit Tat zur Seite. Im Vordergrund steht die Aufklärung über das Verhalten der Tiere. Diese Betreuer engagieren sich in ihrer Freizeit und unter Einsatz privater Mittel für den praktischen Artenschutz. Gleichzeitig helfen sie den ratsuchenden Bürgern gegen Übernahme der relativ geringen anfallenden Kosten.
Informationen zum Umgang mit Wespen- und Hornissennestern sowie die Kontaktdaten unserer Hornissenbetreuer können Sie dem Flyer im Download-Bereich hier auf dieser Seite entnehmen.
Download Flyer Hornissen- und Wespenberater hier klicken
Jedes Jahr zur Brutzeit häufen sich Fundmeldungen über scheinbar hilflose Jungvögel und andere Tierkinder, die aus dem Nest gefallen sind und von unzureichend informierten Spaziergängern mitgenommen werden. Dabei gilt: Wer auf einen einsam und hilflos wirkenden Jungvogel trifft sollte das Tier auf keinen Fall gleich aufnehmen, sondern es an Ort und Stelle belassen.
Der Schein trügt häufig, denn die Jungen vieler Vogelarten verlassen ihr Nest bereits, bevor ihr Gefieder vollständig ausgebildet ist. Wichtig ist, dass der Finder eines „aus dem Nest gefallenen“ Jungvogels besonnen die Situation beurteilt und sich möglichst fachkundigen Rat einholt, bevor er handelt. Meist handelt es sich nicht um Waisen, sondern um fast flugfähige Jungvögel mit relativ vollständigem Gefieder, die durch Bettelrufe noch mit ihren Eltern in Verbindung stehen. Sobald der Mensch sich entfernt, können sich die Eltern wieder um ihre Kinder kümmern.
Wer verletzte oder kranke Säugetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien der besonders geschützten Arten findet, kann sich an die Wildtierauffangstation in Rastede wenden.
Telefon 04402 987850, Handy 0171 3649091
www.wildtierstation-rastede.de
Bei jagdbarem Wild ist immer auch der Jagdausübungsberechtigte zu informieren oder eine der folgenden Behörden:
zuständige Polizei
Untere Jagdbehörde des Landkreises
Hast du einen Igel gefunden und bist der Meinung, dass dieser unbedingt Hilfe benötigt, kannst du hier Fragen stellen oder Hilfe suchen:
Igelhilfe Langförden, Tel.: 01522 3628650, web: Igelhilfe-langförden.de, E-Mail: [email protected]
Die Stadt Cloppenburg führt erste Kontrollen durch und fordert Besitzer von so genannten Schottergärten auf, diese zu beseitigen und droht auch mit Bußgelder im mittleren dreistelligen Bereich. Grundlage ist die Niedersächsische Bauordnung. Aus diesem Grund hat die Stadt Cloppenburg einen entsprechenden Flyer erstellt, den man unter nachstehenden Link runterladen kann. Er gibt nützliche Tipps zur Umgestaltung der Gärten.